Regenerative Bio-Landwirtschaft in Oberösterreich.
22 ha Land vor den Toren von Linz, geboren aus dem Wunsch die Natur zu schützen, die Diversität zu fördern und diesem Ort etwas zurückzugeben.
das Prinzip der vielfalt
Unseren Hof verstehen wir als lebendigen Organismus. Er atmet und lebt. Wie ein Mensch, dessen komplexe Systeme und Abläufe täglich ineinandergreifen. Dieses Verständnis leitet uns und lässt uns die Zyklen der Natur verinnerlichen. Wir verzichten zur Gänze auf chemisch-synthetische Spritzmittel und Dünger und arbeiten nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft.
Das hilft uns dabei diesen Ort intakt und die Böden fruchtbar zu halten. Neben einer Unzahl von Heidelbeeren wachsen hier unter anderem Äpfel, Birnen, Quitten, Zwetschken, Kriecherl, Kakis, Haselnüsse, Walnüsse und eine Vielfalt an Gemüse. Zwischen all dem leben unsere Tiere in einer Mischung aus Holistic Management und extensiver Weidehaltung: Waldschafe, Altsteirer und Sulmtaler Hühner, Sachsenenten und seit Kurzem auch Dahomey Zwergrinder.
Permakultur, Biodynamie und regenerative Landwirtschaft.
Wir lernen von der Natur und von Menschen, die es uns vorgemacht haben. Pioniere der Landwirtschaft, die uns mit ihrer Erfahrung zeigen, wie es richtig ist, oder wie man es besser machen kann. Der Beerenberg ist geprägt von verschiedenen landwirtschaftlichen Strömungen. Dieses Wissen wollen wir gerne weitergeben. Bei unseren Führungen und Workshops beschäftigen wir uns mit allem was uns bewegt. Der Beerenberg ist damit auch ein Ort des Austauschs. Regenerative Landwirtschaft geht uns eben alle an.
minimale interventionen
Einst war dieser Ort geprägt von Monokulturen. Jetzt ist er ein Biotop für selten gewordene Tiere und Pflanzen. Vom Aussterben bedrohte Vögel, seltene Reptilien und Falter, ja sogar Biber haben es sich in unseren Teichen gemütlich gemacht. Wir tun nur das was unbedingt notwendig ist. Die Natur regeneriert sich von selbst. Wir unterstützen sie nur wenn nötig, und arbeiten dabei mit Pflanzenjauchen, Tees, Kräuterauszügen, Ölen, Mikroorganismen, Kräuterextrakten und der einen oder anderen guten Idee. Wir befinden uns aber in einer konstanten Zwickmühle zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, da bei uns Beides den gleichen Stellenwert bekommen soll.